Was passiert in den nächsten 3 Wochen? Lenormand Kartenlegen online kostenlos

Lenormand Drei-Wochen-Legung: Themakarte Anker, Wochenkarten Brief, Ruten und Schlüssel über einem Kalenderstreifen für 21 Tage

Was in den nächsten drei Wochen passiert, zeigt die Drei-Wochen-Legung mit vier Lenormandkarten: eine Karte für das Thema, das über den drei Wochen steht, und je eine Karte für Woche 1, Woche 2 und Woche 3 ab heute. Die Themakarte ist die Überschrift – jede Wochenkarte wird in ihrem Licht gelesen. So entsteht keine Vorhersage von Ereignissen, sondern ein Bild davon, welches Thema die kommenden Wochen prägt und in welcher Form es sich Woche für Woche zeigt.

Hier legst Du die Lenormandkarten online und kostenlos, ohne eigenes Deck. Karten ziehen ist kostenlos: Du siehst alle vier Kartenbilder, die Deutung Deiner Themakarte und ein Kurzfazit. Die ausführliche Auswertung – drei Wochen mit Datum, als Kette gelesen und auf das Thema bezogen, dazu die Prüffrage für die Rückschau – schaltest Du mit Deiner E-Mail-Adresse frei und bekommst sie zusätzlich als Mail. Die Mail ist das, was Du in drei Wochen wieder aufschlägst, um zu prüfen, was die Karten getroffen haben.

Lenormand2Go

Was passiert in den nächsten 3 Wochen?

Eine Karte für das Thema der nächsten drei Wochen, drei Karten für die drei Wochen ab heute. Jede Woche wird im Licht des Themas gelesen – die Legung sagt nicht, was passiert, sondern in welcher Form ein Thema durch die Wochen läuft.

Die Frage steht nur über Deiner Deutung; sie wird nicht ausgewertet und nicht gespeichert. Die drei Wochen zählen ab heute. Für ein Ja oder Nein ist das Ja-Nein-Orakel das bessere Werkzeug.

Mische die Karten, um zu beginnen.

Der Aufbau der Lenormand-Legung: eine Themakarte, drei Wochenkarten

Die Drei-Wochen-Legung ist eine kleine Zeitraumlegung. Sie wird in fester Reihenfolge gezogen: erst das Thema, dann Woche 1 bis Woche 3 – die erste Karte ist die Themakarte, die zweite Karte gehört zu Woche 1, die dritte Karte zu Woche 2, die vierte zu Woche 3. Die drei Wochen zählen ab dem Tag, an dem Du legst – die Auswertung nennt Dir für jede Woche das Datum.

  • Platz 1 – das Thema: worum sich die nächsten drei Wochen drehen, unabhängig davon, was in den einzelnen Wochen passiert. Die Hauptkarte – sie ist ohne Eintrag sichtbar.
  • Platz 2 – Woche 1: die erste Woche, ab heute. Was sie bringt oder verlangt, und in welcher Form das Thema hier auftaucht.
  • Platz 3 – Woche 2: die mittlere Woche. Hier liegt meistens die Wende, wenn es eine gibt.
  • Platz 4 – Woche 3: die dritte Woche. Wie die Zeit mit dem Thema endet – und was Du danach in der Hand hast.


Die drei Wochen werden als Kette gelesen: Eine Woche geht in die nächste über, und die erste und die letzte zeigen, ob die Zeit eine Wende hat oder ruhig durchläuft. Die Verbindungen zwischen zwei Wochenkarten sind Kartenkombinationen – Lenormand-Kombinationen nach derselben Regel wie in jeder anderen Legung: Die erste Karte nennt das Thema, die zweite beschreibt es.

Warum Lenormandkarten nicht sagen, was passiert – sondern in welcher Form

Die Frage „Was passiert in den nächsten drei Wochen?“ klingt nach einem Kalender. Lenormandkarten liefern keinen. Eine Wochenkarte ist kein Termin und kein Ereignis, sondern das Thema einer Woche: Liegt in Woche 2 der Sarg, stirbt in Woche 2 niemand, und es endet auch nicht zwingend etwas – die Woche hat das Thema Abschluss. Wer Zeitraumlegungen als Ereignisliste liest, hat drei Prophezeiungen und zwei Enttäuschungen. Ein Kartenleger, der Wahrsagekarten so liest, verwechselt die Symbolik einer Karte mit einem Terminkalender – die gezogene Karte hat ihre eigene Bedeutung, und die entfaltet sich erst zusammen mit den umliegenden Karten.

Dazu kommt die Themakarte oben. Sie entscheidet, wovon die Wochen handeln. Liegt oben der Anker und in Woche 3 die Wolken, heißt das nicht „eine unklare Woche“, sondern: Der Halt, um den es in diesen drei Wochen geht, wird in der dritten Woche unübersichtlich. Dieselbe Wolkenkarte unter dem Herz hieße etwas anderes – dann wäre es das Gefühl, das sich verschleiert. Deshalb wird von oben her gelesen: erst das Thema, dann die Wochen als Kette, dann jede Woche noch einmal im Licht des Themas.

Und dann kommt der Teil, der diese Legung von einem Orakel unterscheidet: die Rückschau. Nach drei Wochen liest Du die Deutung noch einmal und prüfst Woche für Woche, was so kam und was anders. Nichts lehrt Lenormand schneller als drei Wochenkarten, die man gegen die Wirklichkeit hält. Wie das grundsätzlich geht, steht unter Lenormand selber legen und deuten.

Ein Beispiel aus einer echten Legung mit Deutung

Legung am 24. September, Frage: „Wie geht es mit dem Job weiter?“ Oben liegt der Anker (35): Das Thema der drei Wochen ist Halt – Arbeit, Routine, das, was trägt. Darunter die drei Wochen.

BezugWas dort liegtWas daraus folgt
ThemaDer Anker (35)Das Thema der drei Wochen ist Halt: Arbeit, Routine, das, was trägt. Alle drei Wochen werden in diesem Licht gelesen.
Woche 1 (ab heute)Der Brief (27)Die erste Woche bringt Schriftliches: eine Mail, ein Bescheid, ein Vertrag. Im Licht des Ankers: Es geht um etwas, das den Job betrifft – lesen und antworten, nicht liegen lassen.
Woche 2Die Ruten (11)Die zweite Woche bringt Auseinandersetzung: Das Schriftliche wird verhandelt, vielleicht gestritten. Unter dem Anker heißt das: Der Halt wird nicht in Frage gestellt, aber seine Bedingungen.
Woche 3Der Schlüssel (33)Die dritte Woche bringt eine Lösung: Die offene Frage bekommt eine sichere Antwort. Erste und dritte Woche unterscheiden sich – die Wende liegt in Woche 2.


Die Prüffrage für die Rückschau am 15. Oktober: Hat der Anker als Thema die drei Wochen wirklich bestimmt – oder waren es die Ruten in Woche 2? Genau das lässt sich nach drei Wochen beantworten, und genau dafür bekommst Du die Auswertung als Mail.

Die 36 Karten als Wochenkarte: Deutung jeder Lenormandkarte für eine Woche

Jede der 36 Karten kann auf einem der drei Wochenplätze liegen. Die Tabelle zeigt in einem Satz, was eine Karte als Wochenkarte bringt – die ausführliche Deutung mit der Themakarte, dem Datum und einer konkreten Handlungsanweisung für die Woche liefert die Auswertung. Die Grundbedeutung jeder Karte, ihre Zeitangabe und ihre Kombinationen findest Du auf der jeweiligen Kartenseite.

WochenkarteWas die Woche bringt
Der Reiter (1)Der Reiter als Wochenkarte bringt eine Nachricht oder einen Besuch – etwas kommt von außen auf Dich zu.
Der Klee (2)Der Klee als Wochenkarte bringt eine kleine, kurze Gelegenheit – zugreifen, nicht abwägen.
Das Schiff (3)Das Schiff als Wochenkarte bringt Aufbruch, Reise oder Sehnsucht – etwas setzt sich in Bewegung.
Das Haus (4)Das Haus als Wochenkarte lenkt die Woche auf Zuhause und Familie – Sicherheit, Rückzug, Privates.
Der Baum (5)Der Baum als Wochenkarte bringt langsames Wachstum – Gesundheit und Geduld, nichts lässt sich beschleunigen.
Die Wolken (6)Die Wolken als Wochenkarte bringen Unklarheit – eine Woche, in der nichts Endgültiges festgelegt werden sollte.
Die Schlange (7)Die Schlange als Wochenkarte bringt einen Umweg oder eine Verwicklung – jemand verfolgt eigene Interessen.
Der Sarg (8)Der Sarg als Wochenkarte bringt einen Abschluss – etwas geht zu Ende und macht Platz.
Die Blumen (9)Die Blumen als Wochenkarte bringen Freude – eine Einladung, ein Geschenk, Anerkennung.
Die Sense (10)Die Sense als Wochenkarte bringt einen schnellen Schnitt – eine Entscheidung fällt plötzlich und endgültig.
Die Ruten (11)Die Ruten als Wochenkarte bringen Auseinandersetzung – ein Gespräch, das mehrfach auf den Tisch kommt.
Die Eule (12)Die Eule als Wochenkarte bringt Unruhe – Gespräche, Nachrichten, zwei Dinge auf einmal.
Das Kind (13)Das Kind als Wochenkarte bringt einen Anfang – etwas Neues, noch klein und unfertig.
Der Fuchs (14)Der Fuchs als Wochenkarte verlangt Vorsicht – etwas wird schöner dargestellt, als es ist.
Der Bär (15)Der Bär als Wochenkarte bringt Einfluss und Kraft – ein Chef, Geld, eine starke Person.
Die Sterne (16)Die Sterne als Wochenkarte bringen Orientierung – ein Plan bekommt Richtung.
Die Störche (17)Die Störche als Wochenkarte bringen Veränderung – ein Wechsel, ein Umzug, eine Verbesserung.
Der Hund (18)Der Hund als Wochenkarte bringt Verlässlichkeit – ein Freund oder Partner, der zu Dir steht.
Der Turm (19)Der Turm als Wochenkarte bringt Abstand – Rückzug, eine Behörde, eine Grenze.
Der Park (20)Der Park als Wochenkarte bringt Öffentlichkeit – Treffen, Kontakte, Du wirst gesehen.
Der Berg (21)Der Berg als Wochenkarte bringt ein Hindernis – eine Verzögerung, die Kraft kostet.
Die Wege (22)Die Wege als Wochenkarte bringen eine Entscheidung – zwei Möglichkeiten, eine Wahl steht an.
Die Mäuse (23)Die Mäuse als Wochenkarte bringen kleinen Verlust – Geld, Kraft oder Zeit rinnen unbemerkt weg.
Das Herz (24)Das Herz als Wochenkarte bringt Gefühl – Liebe, Zuneigung, Versöhnung.
Der Ring (25)Der Ring als Wochenkarte bringt Verbindlichkeit – eine Zusage, ein Vertrag, eine Partnerschaft.
Das Buch (26)Das Buch als Wochenkarte bringt ein Geheimnis – etwas ist noch nicht bekannt oder wird gelernt.
Der Brief (27)Der Brief als Wochenkarte bringt Schriftliches – eine Mail, ein Bescheid, ein Dokument.
Der Herr (28)Der Herr als Wochenkarte stellt einen Mann in den Mittelpunkt – seine Handlungen prägen die Woche.
Die Dame (29)Die Dame als Wochenkarte stellt eine Frau in den Mittelpunkt – ihre Handlungen prägen die Woche.
Die Lilien (30)Die Lilien als Wochenkarte bringen Ruhe – Frieden, Reife, eine Sache klärt sich ohne Druck.
Die Sonne (31)Die Sonne als Wochenkarte bringt Erfolg – Energie, Klarheit, ein sichtbares Ergebnis.
Der Mond (32)Der Mond als Wochenkarte bringt Gefühl und Ansehen – Stimmung, Intuition, Sehnsucht.
Der Schlüssel (33)Der Schlüssel als Wochenkarte bringt eine Lösung – eine offene Frage bekommt eine sichere Antwort.
Die Fische (34)Die Fische als Wochenkarte bringen Geld – Einnahmen, Ausgaben, ein Geschäft.
Der Anker (35)Der Anker als Wochenkarte bringt Halt – Arbeit, Routine, Beständigkeit.
Das Kreuz (36)Das Kreuz als Wochenkarte bringt eine Last – eine Verpflichtung oder Prüfung, die getragen werden muss.


Herausfordernde Karten wie Sarg, Sense, Mäuse, Berg oder Kreuz sind in einer Zeitraumlegung keine Warnung vor einer schlechten Woche, sondern die Beschreibung ihrer Aufgabe: Was abgeschlossen, geschnitten, gestopft, umgangen oder getragen werden will. Wann eine Karte grundsätzlich für Tage, Wochen oder Monate steht, erklärt der Beitrag über Lenormandkarten und Zeitangaben.

3 Tage, 3 Wochen oder 3 Monate? Legesysteme für Gegenwart und Zukunft

„Was passiert in den nächsten 24 Stunden?“, „in den nächsten 3 Tagen?“, „in den nächsten 3 Wochen?“ – hinter diesen Fragen stehen verschiedene Zeiträume, und für jeden gibt es das passende Legesystem – vom einzelnen Tag bis zum ganzen Jahr, von der Tageskarte bis zur Großen Tafel mit allen 36 Karten. Die Faustregel: je kürzer der Zeitraum, desto weniger Karten. Und je konkreter die Frage, desto eher gehört sie in eine Legung ohne Zeitraum: Konkrete Fragen zu Finanzen oder persönlicher Entwicklung beantwortet die Dreierlegung, Liebesfragen mit beiden Seiten die Liebeslegung.

Zeitraum oder FrageLegungKartenKosten
Die nächsten 24 Stunden, ein TagTageskarte1kostenlos
Die nächsten 3 TageDreimal die Tageskarte oder die Dreierlegung mit der Frage „Wie entwickelt sich … in den nächsten drei Tagen?“1 / 3kostenlos
Eine konkrete Frage: Ausgangslage, Entwicklung, ErgebnisDreierlegung (3er Legung)3kostenlos
Ja oder NeinJa-Nein-Orakel3kostenlos
Die nächsten 3 WochenDrei-Wochen-Legung – auf dieser Seite4Themakarte frei, Auswertung per E-Mail
Ein ganzer Monat, vier WochenMonatslegung5Themakarte frei, Auswertung per E-Mail
Was hinter einer Sache steckt, Vergangenheit bis Zukunft9er-Legung (Neunerlegung)9Hauptkarte frei, Auswertung per E-Mail
Ein ganzes Jahr, zwölf MonateJahreslegung13Jahreskarte frei, Auswertung per E-Mail
Alles auf einmal, jeder LebensbereichGroße Tafel36Ziehen frei, Auswertung per E-Mail

Alle Legungen findest Du in der Übersicht Lenormandkarten legen. Eine Frage nach einem anderen Menschen – „Was ist los mit ihm?“ – gehört nicht in eine Zeitraumlegung, sondern in die Legung „Was ist los mit ihm oder ihr?“; Liebesfragen mit beiden Seiten in die Liebeslegung.

Für welche Fragen die Drei-Wochen-Legung taugt – und wann das Ja-Nein-Orakel besser ist

Gut geeignet:

  • Die nächsten Wochen vor einem Termin: eine Prüfung, ein Bewerbungsgespräch, ein Umzug, ein Neustart
  • Die Frage, wann in den nächsten Wochen ein Thema leichter oder schwerer wird
  • Eine Phase, die gerade beginnt – neuer Job, neue Beziehung, eine Entscheidung, die umgesetzt wird
  • Ein kurzes Ritual mit eingebauter Kontrolle: legen, drei Wochen leben, zurückschauen
  • Der Einstieg ins Lernen: drei Wochenkarten gegen die Wirklichkeit halten

Weniger geeignet:

  • Einzelne Tage oder Termine: Die Wochenkarte beschreibt eine Woche, nicht einen Tag – dafür gibt es die Tageskarte
  • Ja-Nein-Fragen – dafür ist das Ja-Nein-Orakel das schärfere Werkzeug
  • Ein ganzer Monat oder ein ganzes Jahr – dafür gibt es die Monatslegung und die Jahreslegung
  • Die Frage, wie ein anderer Mensch zu Dir steht – dafür gibt es „Was ist los mit ihm?“
  • Mehrere Themen auf einmal: Die Legung hat ein Thema, nicht drei

Was Du bekommst: online kostenlos ziehen, Auswertung per Mail

Frei und ohne Eintrag: alle vier Kartenbilder, die Deutung Deiner Themakarte und ein Kurzfazit zu den drei Wochen – welche Woche die schwierigste Karte trägt und welche die leichteste.

Was Du mit Deiner E-Mail-Adresse bekommst, ist die vollständige Auswertung zu genau dieser Legung:

  • Alle vier Karten einzeln gedeutet, jede Wochenkarte mit ihrem Datum im Text und Link auf ihre Kartenseite
  • Die drei Wochen als Kette – wie eine in die nächste übergeht, als Kartenkombination gelesen
  • Anfang und Ende der drei Wochen im Licht des Themas – und ob die Zeit eine Wende hat
  • Die Prüffrage für die Rückschau nach drei Wochen
  • Zum Kopieren und als PDF speicherbar – für den Blick zurück

Die Auswertung kommt zusätzlich per Mail, mit einem Link, über den Du sie jederzeit wieder aufrufen kannst – auch auf einem anderen Gerät und auch in drei Wochen.

Wenn drei Wochenkarten nicht reichen: 9er-Legung und Große Tafel

Die Drei-Wochen-Legung beantwortet, wann in den nächsten Wochen etwas leichter oder schwerer wird. Sie beantwortet nicht, warum. Wer spürt, dass hinter der Frage nach den nächsten Wochen eine Situation steckt, die er nicht benennen kann, braucht Aufschluss über die aktuelle Situation statt über den Zeitverlauf – und dafür mehr Karten: Die 9er-Legung (Neunerlegung) ordnet neun Karten in drei Reihen – was zur Situation geführt hat, was gerade ist, worauf es hinausläuft – und drei Spalten für Deine innere Seite, das eigentliche Thema und das Umfeld. Zwanzig Leserichtungen statt drei Wochen: Die Neunerlegung zeigt Gegenwart und Zukunft zugleich und beantwortet Fragen, die Du gar nicht gestellt hast.

Die sinnvolle Reihenfolge: erst die Drei-Wochen-Legung für den Zeitverlauf, dann die Neunerlegung, wenn eine der drei Wochenkarten Dich nicht loslässt. Wer alles auf einmal sehen will – jeden Lebensbereich mit allen 36 Karten –, legt die Große Tafel online.

Lenormandkarten legen mit eigenem Kartendeck: die Drei-Wochen-Legung selbst legen

Mit einem eigenen Kartendeck brauchst Du vier Karten und einen Kalender – jedes Lenormand-Deck mit 36 Karten funktioniert, ob klassisch oder modern. Misch die 36 Karten, zieh die Themakarte und leg sie oben, dann die drei Wochenkarten darunter in eine Reihe. Schreib das Datum jeder Woche dazu und die Deutung auf – nicht, weil sie sonst verloren geht, sondern weil Du sie in drei Wochen brauchst. Wie Du vorher richtig mischst, steht unter Lenormand Karten mischen; die Bedeutung jeder Karte unter Lenormandkarten: alle 36 Bedeutungen. Und wer sich fragt, ob Tarot dasselbe leisten würde: Der Unterschied zwischen Tarot und Lenormand liegt genau hier – Lenormand ist die Kartensprache für Alltag und Zeiträume, Tarot die für Archetypen. Die 36 Motive sind seit dem 19. Jahrhundert dieselben – benannt nach Marie Anne Lenormand, die als Madame Lenormand die berühmteste Wahrsagerin ihrer Zeit war, dieses Kartendeck aber nie selbst entworfen hat.

Das Praxisbuch bietet Dir alles, was Du brauchst, um jede Kartenkombination sicher zu deuten – in jeder Legung mit mehr als einer Karte ist genau das die Arbeit, die den Unterschied macht: 36 Kartenkapitel und 6.300 Kombinationsdeutungen in fünf Lebensbereichen, dazu das Übungsbuch für die Rückschau.

Häufige Fragen zum Kartenlegen für die nächsten 3 Wochen

Wie funktioniert die Drei-Wochen-Legung auf dieser Seite?

Du stellst optional Deine Frage und mischst. Dann ziehst Du vier Karten aus dem Fächer: die erste für das Thema, drei für die Wochen ab heute. Sobald alle vier liegen, wird die Legung gedeutet – die Themakarte sofort, die drei Wochen nach der Freischaltung mit Deiner E-Mail-Adresse.

Kartenlegen zeigt keine Ereignisse und keine Termine, sondern Themen: Eine Wochenkarte sagt, worum es in dieser Woche geht und in welcher Form das Thema oben sich zeigt. Ob der Brief in Woche 1 eine Zusage oder eine Absage ist, entscheiden die Karten nicht – dass in dieser Woche etwas Schriftliches zählt, schon. Genau das lässt sich nach drei Wochen überprüfen, und genau dafür ist die Rückschau da.

Ab dem Tag, an dem Du legst. Woche 1 beginnt heute und dauert sieben Tage, Woche 2 und Woche 3 schließen sich an. Die Auswertung nennt für jede Woche das Datum, damit Du bei der Rückschau weißt, welche Karte zu welchen Tagen gehört.

Ja, das ist diese Seite: Karten mischen, vier Karten ziehen und die Themakarte lesen kostet nichts. Ein Orakel im Sinn einer fertigen Antwort ist die Legung trotzdem nicht – sie zeigt ein Thema und seinen Verlauf über drei Wochen, keine Vorhersage. Für ein klares Ja oder Nein ist das Ja-Nein-Orakel das passende Werkzeug.

Die Neunerlegung wird von der Mitte her gelesen: Karte 5 ist die Hauptkarte, die Reihen zeigen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die Spalten die innere Seite, das Thema und das Umfeld, die Diagonalen die Kräfte, die auf den Kern wirken. Sie ist besser, wenn Du nicht weißt, worum es eigentlich geht. Die Drei-Wochen-Legung ist besser, wenn Du wissen willst, wann in den nächsten Wochen etwas leichter oder schwerer wird. Die Anleitung steht auf der Seite der 9er-Legung.

Du kannst, aber es bringt nichts: Eine zweite Legung zur selben Frage am selben Tag liefert Rauschen statt Antwort. Sinnvoll ist die Wiederholung nach drei Wochen – dann mit der Rückschau auf die erste Legung in der Hand. Wenn eine Wochenkarte unangenehm ist, lies sie als Aufgabe der Woche, nicht als Urteil.

Die Monatslegung hat ein Thema und vier Wochen und gilt für einen Kalendermonat, den Du vorher wählst. Die Drei-Wochen-Legung hat ein Thema und drei Wochen und beginnt immer heute. Für den Blick auf die nächsten Wochen ab jetzt ist sie das direktere Werkzeug; für einen bestimmten Monat die Monatslegung.

Die Legung ist kostenlos: mischen, vier Karten ziehen und die Themakarte lesen kostet nichts. Für die vollständige Auswertung mit allen drei Wochen trägst Du Deine E-Mail-Adresse ein. Die Deutung erscheint dann sofort auf der Seite und geht Dir zusätzlich als Mail zu.

Nein. Die Frage wird nicht ausgewertet und nicht gespeichert; sie steht nur über Deiner Deutung und in der Mail, die Du bekommst. Gespeichert wird ausschließlich, was Du selbst ins Freischaltformular einträgst.

Ja. Unter dem Ergebnis stehen „Deutung kopieren“ und „Als PDF speichern“. Der PDF-Knopf öffnet ein eigenes Dokument mit den vier Karten und der vollständigen Deutung. Zusätzlich bekommst Du alles per Mail – das ist die Fassung für die Rückschau in drei Wochen.

Bild von Damian Garrett

Damian Garrett

Legt seit 2005 die Lenormandkarten. Autor des Lenormand-Praxisbuchs und Entwickler eines eigenen Systems zur Deutung der Kartenkombinationen. Hauptberuflich in der psychologischen Lehre und Forschung.

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