Lenormand 5er Legung: 5 Karten legen und deuten – online und kostenlos

Lenormand 5er Legung: fünf Karten in einer Reihe – Klee, Hund, Haus als Hauptkarte, Wolken und Schlüssel – mit Spiegelungsbögen um die Mitte

Die Lenormand 5er Legung legt fünf Karten in einer Reihe: Die mittlere Karte ist die Hauptkarte und sagt, worum es geht – die beiden Karten links zeigen, woher die Sache kommt, die beiden rechts, wohin sie läuft. Gelesen wird die Reihe zweimal: als Geschichte von links nach rechts und als Spiegelung um die Mitte, bei der Ursprung und Ergebnis, Auslöser und Entwicklung gegeneinander gehalten werden. So entsteht aus fünf Lenormandkarten ein Kartenbild mit Vorgeschichte, Kern und Verlauf.

Hier legst Du die 5er Legung online, ohne eigenes Kartendeck. Karten ziehen ist kostenlos: Du siehst alle fünf Kartenbilder, die Deutung Deiner Hauptkarte und ein Kurzfazit. Die vollständige Auswertung – die vier Karten um die Mitte, die Reihe als Kette und die Spiegelung – schaltest Du mit Deiner E-Mail-Adresse frei und bekommst sie zusätzlich als Mail. Für Anfänger ist die 5er Legung der natürliche nächste Schritt nach der Dreierlegung; wer sie beherrscht, hat die Leserichtungen der 9er Legung schon halb gelernt.

Lenormand2Go

Die 5er-Legung

Fünf Karten in einer Reihe: in der Mitte die Hauptkarte, links woher die Sache kommt, rechts wohin sie läuft – gelesen als Geschichte von links nach rechts und als Spiegelung um die Mitte.

Die Frage wird nicht ausgewertet und nicht gespeichert. Sie steht nur über Deiner Deutung. Die 5er-Legung nennt keine Termine – sie zeigt, woher eine Sache kommt, worum es geht und wohin sie läuft.

Mische die Karten, um zu beginnen.

Der Aufbau der 5er Legung: fünf Karten in einer Reihe, die Hauptkarte in der Mitte

Die 5er Legung gehört zu den klassischen kleinen Lenormand-Legungen. Fünf Karten liegen nebeneinander, von links nach rechts gezogen; die dritte Karte, die mittlere, ist die Hauptkarte. Die Kartenpositionen haben eine feste Bedeutung – das ist der Unterschied zu einer Reihe, die man nur als Geschichte liest:

  • Platz 1 – der Ursprung: woher die Sache kommt. Der Anfang der Geschichte, oft weiter zurück, als die Frage vermuten lässt.
  • Platz 2 – der Auslöser: was die Lage zuletzt geprägt hat. Die Karte, die in die Mitte hineingeführt hat.
  • Platz 3 – die Hauptkarte: worum es geht. Die mittlere Karte ist das Thema der Legung; alle anderen werden in ihrem Licht gelesen.
  • Platz 4 – die Entwicklung: was als Nächstes in Bewegung kommt. Die Karte, die aus der Mitte hinausführt.
  • Platz 5 – das Ergebnis: wohin es läuft, wenn nichts dazwischenkommt.


Die Frage stellst Du vor dem Mischen. Sie muss nicht eng sein wie bei der Dreierlegung – „Wie geht es weiter mit …?“ reicht –, aber sie sollte eine Sache benennen, nicht drei. Die 5er Legung beantwortet eine Frage, und sie beantwortet sie mit Vorgeschichte.

So deutest Du die 5er Legung: als Geschichte, um die Mitte und als Spiegelung

Es gibt drei Methoden, und die Auswertung auf dieser Seite nutzt alle drei nacheinander. Sie schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich – wer nur eine verwendet, verschenkt das Kartenbild.

1. Die Mitte zuerst. Die Hauptkarte wird allein gelesen, bevor Du eine andere Karte anschaust. Sie sagt, worum es tatsächlich geht – und das ist nicht immer das, wonach gefragt wurde. Liegt in der Mitte das Haus, geht es um Sicherheit und das Eigene, auch wenn die Frage nach dem Job klang. Alles Weitere beschreibt diese Karte, nicht umgekehrt.

2. Die Reihe als Geschichte. Dann werden die Karten von links nach rechts gelesen wie Sätze: Der Ursprung geht in den Auslöser über, der Auslöser in die Hauptkarte, die Hauptkarte in die Entwicklung, die Entwicklung ins Ergebnis. Jede Karte wird mit ihrer Nachbarin kombiniert – und genau hier zahlt sich aus, wer die Lenormand Kombinationen kennt: Fünf Karten in einer Reihe sind vier Kombinationen, und die Geschichte steht in den Übergängen, nicht in den einzelnen Karten.

3. Die Spiegelung. Zum Schluss werden die Karten paarweise um die Mitte gelesen: die beiden äußeren gegeneinander (Ursprung und Ergebnis), die beiden inneren gegeneinander (Auslöser und Entwicklung). Tragen Ursprung und Ergebnis denselben Ton, endet die Sache, wie sie angefangen hat – eine Ebene weiter. Unterscheiden sie sich, kommt sie woanders an, als sie losgegangen ist. Ziehen Auslöser und Entwicklung in verschiedene Richtungen, dreht sich der Ton in der Mitte: Dann ist die Hauptkarte kein Zustand, sondern der Punkt, an dem die Sache eine andere wird. Die Spiegelung ist die Methode, die Anfänger meist auslassen – und die Fortgeschrittene an der 5er Legung schätzen.

Ein Beispiel aus einer echten 5er Legung mit Deutung

Frage: „Wie geht es weiter mit dem Jobwechsel?“ Gezogen wurden, von links nach rechts: Klee, Hund, Haus, Wolken, Schlüssel.

PositionKarteDeutung im Licht der Hauptkarte
Platz 1 – UrsprungDer Klee (2)Angefangen hat es mit einer kleinen Gelegenheit: ein Tipp, eine Stellenanzeige zur rechten Zeit. Kein Plan, ein Zufall – und deshalb bis heute eher ein Geschenk als eine Aufgabe.
Platz 2 – AuslöserDer Hund (18)Zuletzt hat jemand zu Dir gehalten: ein Kollege, eine Freundin, die zugeredet und eine Empfehlung ausgesprochen hat. Die Sache ist nicht allein in die Mitte gekommen.
Platz 3 – HauptkarteDas Haus (4)Im Kern geht es um das Eigene: Sicherheit, Familie, den festen Boden – nicht um die Karriere. Die Frage nach dem Job ist in Wahrheit die Frage, was der Wechsel für das Zuhause bedeutet.
Platz 4 – EntwicklungDie Wolken (6)Als Nächstes wird es unklar: Gespräche ohne Ergebnis, Bedingungen, die sich nicht klären lassen. Eine Phase, in der nichts unterschrieben werden sollte.
Platz 5 – ErgebnisDer Schlüssel (33)Die Reihe läuft auf Gewissheit hinaus: Die Entscheidung fällt sicher, eine Tür geht auf und bleibt offen. Was in der Mitte liegt, wird gelöst – nicht vertagt.


Die Geschichte: Aus einer zufälligen Gelegenheit und einer Empfehlung ist eine Frage nach dem eigenen Boden geworden; sie geht durch eine unklare Phase und wird dann sicher entschieden. Die Spiegelung: Klee und Schlüssel tragen denselben Ton – die Sache endet so leicht, wie sie begonnen hat, nur verbindlicher. Hund und Wolken unterscheiden sich – in der Mitte dreht sich der Ton, und die Hauptkarte zeigt, warum: Die Frage war nie „welcher Job“, sondern „was trägt mein Zuhause“. Genau das ist die Klarheit, die eine 5er Legung über eine Dreierlegung hinaus liefert.

Die 36 Lenormandkarten als Hauptkarte: Bedeutung der mittleren Karte

Jede der 36 Karten kann in der Mitte liegen. Die Tabelle nennt für jede Karte in einem Satz, worum es im Kern geht, und die Prüffrage, die die Auswertung dazu stellt. Die ausführliche Deutung der Hauptkarte – mit dem, was die vier Karten drumherum daraus machen – bekommst Du oben im Werkzeug ohne Eintrag; die Grundbedeutung jeder Karte, ihre Kombinationen und ihre Zeitangabe stehen auf der jeweiligen Kartenseite.

HauptkarteWorum es im Kern gehtDie Prüffrage der Auswertung
Der Reiter (1)Im Kern geht es um eine Nachricht.Frag Dich, auf welche Nachricht Du wartest – und ob Du sie selbst auslösen könntest.
Der Klee (2)Im Kern geht es um eine kleine Chance.Prüf, welche Gelegenheit gerade offen ist – und was Du tun müsstest, damit sie nicht wieder zugeht.
Das Schiff (3)Im Kern geht es um eine Sehnsucht.Benenn, wohin Dich das eigentlich zieht – und was Dich noch am Ufer hält.
Das Haus (4)Im Kern geht es um das Eigene.Frag Dich, ob das Haus in dieser Sache Dein Rückhalt ist oder Deine Grenze.
Der Baum (5)Im Kern geht es um Wachstum, das Zeit braucht.Prüf, ob Du dieser Sache die Zeit gibst, die sie tatsächlich braucht.
Die Wolken (6)Im Kern geht es um eine Unklarheit.Schreib auf, was Du in dieser Sache sicher weißt – und was Du nur annimmst.
Die Schlange (7)Im Kern geht es um einen Umweg.Frag Dich, wer in dieser Sache etwas will, das Du noch nicht benannt hast.
Der Sarg (8)Im Kern geht es um ein Ende.Benenn ehrlich, was in dieser Sache vorbei ist – und ob Du es schon losgelassen hast.
Die Blumen (9)Im Kern geht es um etwas Freundliches.Frag Dich, ob das Angenehme in dieser Sache der Inhalt ist oder die Verpackung.
Die Sense (10)Im Kern geht es um einen Schnitt.Prüf, ob Du den Schnitt setzt oder ob er Dich trifft – und ob Du vorbereitet bist.
Die Ruten (11)Im Kern geht es um eine Auseinandersetzung.Frag Dich, welchen Satz Du in diesem Streit schon dreimal gesagt hast – und warum er nicht ankommt.
Die Eule (12)Im Kern geht es um Unruhe.Frag Dich, welche zwei Dinge Du gleichzeitig zu halten versuchst – und welches davon warten kann.
Das Kind (13)Im Kern geht es um einen Anfang.Prüf, ob Du dieser Sache erlaubst, klein zu sein – oder ob Du von ihr schon verlangst, fertig zu sein.
Der Fuchs (14)Im Kern geht es um Vorsicht.Frag Dich, welche Darstellung in dieser Sache zu glatt klingt – und wer davon profitiert.
Der Bär (15)Im Kern geht es um Kraft und Besitz.Frag Dich, wessen Stärke in dieser Sache den Ton angibt – Deine oder die von jemand anderem.
Die Sterne (16)Im Kern geht es um Klarheit.Benenn den einen Punkt am Horizont, auf den Du in dieser Sache zusteuerst.
Die Störche (17)Im Kern geht es um eine Veränderung.Frag Dich, was sich in dieser Sache bereits verändert hat, ohne dass Du es ausgesprochen hast.
Der Hund (18)Im Kern geht es um Verlässlichkeit.Frag Dich, wer in dieser Sache wirklich an Deiner Seite steht – und ob Du das schon einmal geprüft hast.
Der Turm (19)Im Kern geht es um Abgrenzung.Prüf, ob die Distanz in dieser Sache Dir dient – oder ob Du sie nur gewohnt bist.
Der Park (20)Im Kern geht es um andere Menschen.Frag Dich, ob Du in dieser Sache so handelst, wie Du willst – oder so, wie es gut aussieht.
Der Berg (21)Im Kern geht es um eine Blockade.Benenn das eine konkrete Hindernis – und prüf, ob Du es umgehen oder nur beklagen willst.
Die Wege (22)Im Kern geht es um eine Wahl.Schreib beide Möglichkeiten nebeneinander auf – und daneben, was Dich wirklich hindert.
Die Mäuse (23)Im Kern geht es um einen Verlust.Frag Dich, was Dir in dieser Sache stetig verloren geht – und seit wann Du es weißt, ohne zu handeln.
Das Herz (24)Im Kern geht es um Gefühl.Sag Dir ehrlich, was Du in dieser Sache empfindest – bevor Du prüfst, ob es vernünftig ist.
Der Ring (25)Im Kern geht es um eine Bindung.Frag Dich, was Du in dieser Sache versprochen hast – und ob Du es heute noch einmal versprechen würdest.
Das Buch (26)Im Kern geht es um etwas Unbekanntes.Frag Dich, was Du in dieser Sache noch nicht weißt – und wer es Dir sagen könnte.
Der Brief (27)Im Kern geht es um etwas Schriftliches.Prüf, welches Schriftstück in dieser Sache fehlt oder ungelesen liegt – und ob Du es lesen oder verfassen musst.
Der Herr (28)Im Kern geht es um einen Mann.Benenn, um wen es hier wirklich geht – und was diese Person in der Sache will.
Die Dame (29)Im Kern geht es um eine Frau.Benenn, um wen es hier wirklich geht – und was diese Frau in der Sache braucht.
Die Lilien (30)Im Kern geht es um Frieden.Frag Dich, ob der Frieden in dieser Sache echt ist – oder ob er nur bedeutet, dass niemand mehr etwas anspricht.
Die Sonne (31)Im Kern geht es um Gelingen.Prüf, ob Du den Erfolg in dieser Sache gerade genießt oder ob Du nur nicht hinschaust, was er verlangt.
Der Mond (32)Im Kern geht es um Anerkennung.Frag Dich, wessen Anerkennung Du in dieser Sache suchst – und ob Du sie Dir selbst schon gegeben hast.
Der Schlüssel (33)Im Kern geht es um Gewissheit.Benenn, wovon Du in dieser Sache jetzt sicher ausgehen darfst – und handle danach.
Die Fische (34)Im Kern geht es um Geld und Fluss.Prüf, was in dieser Sache zu Dir fließt – und ob Du es auffängst oder durchlaufen lässt.
Der Anker (35)Im Kern geht es um Halt.Frag Dich, ob das, woran Du in dieser Sache festhältst, Dich trägt – oder ob Du es trägst.
Das Kreuz (36)Im Kern geht es um eine Last.Frag Dich, was an dieser Sache Du wirklich tragen musst – und was Du nur aus Gewohnheit mitschleppst.

Dreierlegung, 5er Legung, Kleines Kreuz oder 9er Legung? Welches Legesystem zu Deiner Frage passt

Die Komplexität der Frage entscheidet über die Legung, nicht die Neugier. Eine klar umrissene Einzelfrage braucht drei Karten; eine Sache mit Vorgeschichte fünf in der Reihe; die Frage, worum es in einer Sache wirklich geht, fünf im Kreuz; eine vielschichtige Lage neun. Wer jede Frage mit der Großen Tafel beantworten will, bekommt zu viel Bild für zu wenig Frage.

LegungKartenWofür sie taugtKosten
Tageskarte1Ein Impuls für den Tag, ohne Frage.kostenlos
Dreierlegung3Eine konkrete Frage: Ausgangslage, Entwicklung, Ergebnis.kostenlos
5er Legung (diese Seite)5Eine Sache mit Vorgeschichte: Ursprung, Auslöser, Hauptkarte, Entwicklung, Ergebnis – plus Spiegelung.Hauptkarte kostenlos, Auswertung per E-Mail
Kleines Kreuz5Worum es in einer Sache wirklich geht: der Kern mit vier Aspekten im Kreuz.Kern kostenlos, Auswertung per E-Mail
Sieben-Karten-Weg7Wo Du auf einem längeren Weg stehst: drei Karten zurück, Standort, drei nach vorn.Standort kostenlos, Auswertung per E-Mail
9er Legung9Vielschichtige Lagen: drei Reihen, drei Spalten, zwanzig Leserichtungen.Hauptkarte kostenlos, Auswertung per E-Mail
Große Tafel36Das ganze Leben auf einmal: alle Karten in Häusern, gelesen von der Personenkarte aus.Personenkarte kostenlos, Auswertung per E-Mail


Die 5er Legung und das Kleine Kreuz haben beide fünf Karten, aber verschiedene Formen: Die Reihe erzählt einen Verlauf – vom Ursprung bis zum Ergebnis –, das Kreuz zerlegt einen Kern in vier Aspekte, ohne Zeitachse. Wenn Deine Frage mit „Wie geht es weiter“ beginnt, ist die Reihe richtig; wenn sie mit „Worum geht es eigentlich“ beginnt, das Kreuz. Der Sieben-Karten-Weg ist die verlängerte Reihe für lange Wege; für Fragen an einen anderen Menschen gibt es „Was ist los mit ihm?“, für Zeiträume die Drei-Wochen-Legung und die Monatslegung. Einen Überblick über alle Legesysteme findest Du auf der Übersichtsseite.

Für welche Fragen die 5er Legung taugt – und wann eine andere Legung besser ist

Gut geeignet:

  • Eine Sache mit Vorgeschichte: „Wie geht es weiter mit …?“ – ein Jobwechsel, ein Projekt, eine Beziehung, ein Konflikt
  • Die Frage, woher ein Hindernis oder eine Blockade kommt und wohin sie führt, wenn nichts geschieht
  • Der Schritt nach der Dreierlegung: dieselbe Frage, aber mit Ursprung und Auslöser statt nur Ausgangslage
  • Kartenlegen lernen: fünf Karten, vier Kombinationen, zwei Spiegelpaare – die Übung, an der man Lenormand-Kombinationen erlernt

Weniger geeignet:

  • Ja-Nein-Fragen – dafür ist das Ja-Nein-Orakel das schärfere Werkzeug
  • Die Frage, worum es in einer Sache überhaupt geht – dafür gibt es das Kleine Kreuz
  • Termine und Zeiträume – die 5er Legung nennt keine Daten; dafür gibt es die Drei-Wochen-Legung und die Monatslegung
  • Vielschichtige Lagen, in denen Du nicht benennen kannst, wo das Problem liegt – dafür gibt es die 9er Legung
  • Mehrere Themen auf einmal: Die Reihe hat eine Hauptkarte, nicht drei

Was Du bekommst: 5 Karten online ziehen, Auswertung per Mail

Frei und ohne Eintrag: alle fünf Kartenbilder, die Deutung Deiner Hauptkarte und ein Kurzfazit zum Kartenbild.

Was Du mit Deiner E-Mail-Adresse bekommst, ist die vollständige Auswertung zu genau dieser Legung:

  • Alle fünf Karten einzeln gedeutet, jede mit ihrer Position im Text und Link auf ihre Kartenseite
  • Die Reihe als Geschichte: vom Ursprung über den Auslöser in die Mitte, von der Mitte über die Entwicklung zum Ergebnis
  • Die Spiegelung: Ursprung gegen Ergebnis, Auslöser gegen Entwicklung – und was das für die Hauptkarte heißt
  • Die Prüffrage, die Dich in dieser Sache weiterbringt
  • Zum Kopieren und als PDF speicherbar


Die Auswertung kommt zusätzlich per Mail, mit einem Link, über den Du sie jederzeit wieder aufrufen kannst – auch auf einem anderen Gerät.

Die 5er Legung mit eigenem Kartendeck legen: Anleitung in vier Schritten

Mit einem eigenen Deck brauchst Du fünf Karten und eine Frage. Die Variante spielt keine Rolle – klassische Decks und moderne Lenormandkarten legen sich gleich, solange es 36 Karten sind.

  1. Frage formulieren und mischen. „Wie geht es weiter mit …?“ – eine Sache, nicht drei. Wie Du richtig mischst, steht unter Lenormand Karten mischen.
  2. Fünf Karten in einer Reihe legen, von links nach rechts. Manche Kartenleger legen die Hauptkarte zuerst und die anderen vier links und rechts daneben; das Ergebnis ist dasselbe Kartenbild.
  3. Die Mitte lesen, dann die Reihe, dann die Spiegelung. Erst die Hauptkarte allein, dann die vier Kombinationen von links nach rechts, dann die Paare 1 und 5, 2 und 4.
  4. Aufschreiben. Nicht, weil die Deutung sonst verloren geht, sondern weil Du sie in ein paar Wochen gegen die Wirklichkeit halten willst. Nichts lehrt Lenormand schneller als fünf Karten, die man nachprüft.

Die Bedeutung jeder Karte findest Du unter Lenormandkarten: alle 36 Bedeutungen; wie Du Karten überhaupt selbst legst und deutest, in der Anleitung Lenormand selber legen.

Das Praxisbuch bietet Dir alles, was Du brauchst, um jede Kartenkombination sicher zu deuten – in der 5er Legung sind es vier Kombinationen und zwei Spiegelpaare, und genau dort entscheidet sich, ob aus fünf Karten eine Geschichte wird oder fünf Einzelsätze.

Häufige Fragen zur Lenormand 5er Legung

Was ist eine Lenormand 5er Legung und wie funktioniert sie?

Die 5er Legung ist ein Legesystem mit fünf Lenormandkarten in einer Reihe. Die mittlere Karte ist die Hauptkarte und sagt, worum es geht; die beiden Karten links zeigen Ursprung und Auslöser, die beiden rechts Entwicklung und Ergebnis. Gelesen wird zuerst die Mitte, dann die Reihe von links nach rechts als Geschichte, zuletzt die Spiegelung der äußeren und der inneren Karten um die Mitte.

Du stellst optional Deine Frage und mischst. Dann ziehst Du fünf Karten aus dem Fächer; sie werden in der Reihenfolge des Ziehens auf die Plätze 1 bis 5 gelegt, die dritte Karte liegt in der Mitte. Sobald alle fünf liegen, wird die Legung gedeutet – die Hauptkarte sofort, die vier anderen Karten, die Kette und die Spiegelung nach der Freischaltung mit Deiner E-Mail-Adresse.

Die mittlere Karte ist die Hauptkarte: das Thema, um das sich die Legung dreht. Sie beschreibt, worum es tatsächlich geht – häufig etwas anderes als das, wonach gefragt wurde. Alle übrigen Karten werden in ihrem Licht gelesen: Der Auslöser hat in sie hineingeführt, die Entwicklung führt aus ihr hinaus. Wer nur eine Karte betrachten könnte, sollte diese nehmen.

Platz 1 ist der Ursprung (woher die Sache kommt), Platz 2 der Auslöser (was die Lage zuletzt geprägt hat), Platz 3 die Hauptkarte (worum es geht), Platz 4 die Entwicklung (was als Nächstes in Bewegung kommt), Platz 5 das Ergebnis (wohin es läuft). Dieselbe Karte bedeutet auf jedem Platz etwas anderes: Der Berg als Ursprung ist ein Hindernis, aus dem die Sache entstanden ist; der Berg als Ergebnis eine Blockade, auf die sie zuläuft.

Beide haben fünf Karten, aber verschiedene Formen. Die 5er Legung ist eine Reihe mit Zeitachse: von links (Ursprung) nach rechts (Ergebnis), die Hauptkarte in der Mitte. Das Kleine Kreuz legt vier Karten um einen Kern – dahinter, wohin, bewusst, darunter – und zerlegt eine Sache in Aspekte statt in einen Verlauf. „Wie geht es weiter?“ ist eine Frage für die Reihe, „Worum geht es eigentlich?“ eine für das Kreuz.

Ja, wenn die Frage einen Verlauf hat: „Wie geht es weiter mit uns?“ passt gut – Ursprung, Auslöser, Kern, Entwicklung, Ergebnis. Geht es darum, was der andere fühlt oder wie er zu Dir steht, sind das Liebesorakel mit sieben Karten für beide Seiten und „Was ist los mit ihm?“ die besseren Werkzeuge.

Nicht neu ziehen. Platz 5 zeigt, worauf die Sache hinausläuft, wenn nichts dazwischenkommt – unter der Bedingung, dass sich nichts ändert. Er ist damit kein Urteil, sondern eine Ansage: Die Karten davor, vor allem die Entwicklung auf Platz 4, zeigen, wo Du eingreifen kannst. Karten wie Sarg, Berg oder Mäuse beschreiben Enden, Hindernisse und Verluste, keine Schicksale.

Einmal pro Frage. Wer nachlegt, bis das Bild gefällt, bekommt keine bessere Antwort, sondern nur mehr Auswahl. Sinnvoll ist eine zweite Legung nach einigen Wochen – dann mit der ersten in der Hand, um zu prüfen, was sich vom Ursprung bis zum Ergebnis tatsächlich bewegt hat.

Die Legung ist kostenlos: mischen, fünf Karten ziehen und die Hauptkarte lesen kostet nichts. Für die vollständige Auswertung mit allen fünf Karten, der Kette und der Spiegelung trägst Du Deine E-Mail-Adresse ein. Die Deutung erscheint dann sofort auf der Seite und geht Dir zusätzlich als Mail zu.

Die Frage wird nicht ausgewertet und nicht gespeichert; sie steht nur über Deiner Deutung und in der Mail. Gespeichert wird ausschließlich, was Du selbst ins Freischaltformular einträgst. Unter dem Ergebnis stehen „Deutung kopieren“ und „Als PDF speichern“ – der PDF-Knopf öffnet ein eigenes Dokument mit den fünf Karten und der vollständigen Deutung.

Bild von Damian Garrett

Damian Garrett

Legt seit 2005 die Lenormandkarten. Autor des Lenormand-Praxisbuchs und Entwickler eines eigenen Systems zur Deutung der Kartenkombinationen. Hauptberuflich in der psychologischen Lehre und Forschung.

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